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Das Endspiel hat begonnen

Soll in Afghanistan nach Jahren des Krieges endlich Frieden einkehren, reichen Wohlfühlkonferenzen nicht. Der Westen muss vor allem die Nachbarländer in eine Lösung einbinden.

Es muss erst eine Generation heranwachsen, die nicht das Gewehr als natürliches Mittel der Konfliktlösung betrachtet: Kinder und Soldaten bei Kandahar.
Es muss erst eine Generation heranwachsen, die nicht das Gewehr als natürliches Mittel der Konfliktlösung betrachtet: Kinder und Soldaten bei Kandahar.
Keystone

Die Kronleuchter im Konferenzsaal sind poliert, die Betonsperren auf den Strassen bunt gestrichen. Kabul hat sich herausgeputzt. Angesagt ist heute Dienstag ein Treffen von mehr als 40 Nationen, die erstmals auf afghanischem Boden über die Zukunft des Landes reden, seit das Talibanregime vor neun Jahren gestürzt wurde. Es sagt viel aus über die westliche Mission am Hindukusch, wenn sich die Aussenminister erst jetzt gemeinsam in dem Land für ein paar Stunden zusammensetzen, in das Milliarden Dollar an Hilfsgeldern fliessen und in dem bald 150'000 Soldaten der internationalen Schutztruppe Isaf stationiert sein werden.

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