Boot mit über 100 Flüchtlingen gekentert

Vor der libyschen Küste werden 63 Menschen vermisst, nachdem ein Flüchtlingsboot untergegangen ist. 41 Migranten konnten gerettet werden.

Vor der libyschen Küste kommt es immer wieder zu Unglücken: Im Mittelmeer gerettete Flüchtlinge. (Archivbild)

Vor der libyschen Küste kommt es immer wieder zu Unglücken: Im Mittelmeer gerettete Flüchtlinge. (Archivbild) Bild: Open Arms/Keystone

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Nach dem erneuten Untergang eines Flüchtlingsbootes vor der libyschen Küste werden nach örtlichen Behördenangaben 63 Menschen vermisst. An Bord seien 104 Menschen gewesen, sagte der Sprecher der libyschen Marine, General Ajub Kacem, der Nachrichtenagentur AFP in der Nacht zum Dienstag. 41 Flüchtlinge konnten demnach gerettet werden. Kacem berief sich bei seinen Angaben auf die Berichte der Überlebenden.

Das Schlauchboot mit den Flüchtlingen an Bord ging demnach am Sonntag unter. Das Unglück habe sich vor der Küste von Garabulli rund 50 Kilometer östlich der Hauptstadt Tripolis ereignet. Die 41 Geretteten trugen demnach Rettungswesten. (chk/AFP)

Erstellt: 03.07.2018, 03:03 Uhr

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