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Bombenanschlag auf irakisches Ministerium – mindestens 24 Tote

Bei einer Anschlagserie in Bagdad starben über ein Dutzend Menschen. Mindestens 57 Personen wurden verletzt.

Die Bombenserie sei koordiniert gewesen: Explosionen in Bagdad.

Bei einem militärisch durchgeplanten Terrorangriff auf ein Regierungsgebäude in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind mindestens 24 Menschen getötet worden, darunter sieben Polizisten. Mindestens 57 weitere wurden verletzt.

Zunächst ereigneten sich in der Nähe des Justizministeriums mehrere Explosionen. Anschliessend drangen etwa sechs bewaffnete Terroristen in Polizeiuniformen in das Gebäude im Viertel Allawi ein, wie ein Polizeibeamter berichtete. Die Angreifer lieferten sich Feuergefechte mit Sicherheitsbeamten, während in der Gegend weitere Explosionen zu hören waren.

Polizei stürmte Gebäude

Rund eine Stunde später stürmten Polizisten und weitere Sicherheitskräfte das Gebäude - und einige der Angreifer zündeten Sprengsätze an ihrem Körper. Alle Angreifer wurden den Angaben zufolge getötet.

Zum Zeitpunkt der Attacke befanden sich mehr als 1000 Menschen in dem viergeschossigen Gebäude, wie der stellvertretende Justizminister Buscho Ibrahim sagte. Der Justizminister selbst sei auf Reisen gewesen.

Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand. Beobachter verdächtigen jedoch den irakischen Arm des Terrornetzwerks al-Qaida, das in der Vergangenheit ähnliche Terrorangriffe verübt hat. Nächste Woche jährt sich die US-geführte Invasion im Irak zum zehnten Mal.

AFP/mrs

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