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Blutige Rivalität unter Assad-Gegnern

In Syrien wird die Lage im Bürgerkrieg immer dramatischer. Während Regierungstruppen ihre Attacken gegen die Opposition fortsetzen, greifen ausländische Gotteskrieger die Rebellen an.

Entzweite Opposition: Ein Mitglied der Freien Syrischen Armee späht in der Stadt Deir al-Zor aus einem Fenster.
Entzweite Opposition: Ein Mitglied der Freien Syrischen Armee späht in der Stadt Deir al-Zor aus einem Fenster.
Reuters

Nach der Ermordung eines Rebellenkommandeurs durch einen syrischen Ableger al-Qaidas sind in Aleppo offene Gefechte unter Regimegegnern ausgebrochen. Damit hat sich im syrischen Bürgerkrieg eine weitere unberechenbare Front aufgetan – zugunsten von Präsident Bashar al-Assad. Letzte Woche hatten Angehörige der Jihadisten-Formation «Islamischer Staat im Irak und Syrien» (Isis), die sich zur al-Qaida zählen, Kamal Hamami in der Nähe der Küstenstadt Latakia in eine Falle gelockt, ihn umgebracht und seinen Körper verstümmelt. Hamami war ein hochrangiges Mitglied des obersten Militärrates, der einen grossen Teil der kämpfenden Aufständischen vertreten will. «Diese Tat wird nicht ungestraft bleiben», sagte ein Rebellenkommandeur zu britischen Medien. «Die Jihadisten versuchen, sich durchzusetzen, wir sollen uns unterwerfen. Das wird ihnen nicht gelingen.»

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