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«Bis zur Fussball-WM könnten 4000 Arbeiter sterben»

In Katar werden ausländische Bauarbeiter laut einem Medienbericht wie Sklaven gehalten, und es gab schon viele Tote. Gewerkschafter machen die Fifa mitverantwortlich, die nun Druck auf die WM-Organisatoren ausübt.

Gekommen um Geld zu verdienen: Gastarbeiter in Doha. (Archivbild)
Gekommen um Geld zu verdienen: Gastarbeiter in Doha. (Archivbild)
Keystone
Präsentierte einen Bericht über die Missstände im Vorfeld der Fussballweltmeisterschaften in Katar: Amnesty-Internationel-Chefsekretär  Salil Shetty. (17. November 2013)
Präsentierte einen Bericht über die Missstände im Vorfeld der Fussballweltmeisterschaften in Katar: Amnesty-Internationel-Chefsekretär Salil Shetty. (17. November 2013)
Keystone
Katar investiert rund 75 Milliarden Euro in den Bau von WM-Stadien, Hotels und Infrastruktur. Die Projekte sind sehr ambitioniert. So werden mit dem Port Stadion in Doha (Bild)  Fussballspiele quasi auf dem Wasser möglich.
Katar investiert rund 75 Milliarden Euro in den Bau von WM-Stadien, Hotels und Infrastruktur. Die Projekte sind sehr ambitioniert. So werden mit dem Port Stadion in Doha (Bild) Fussballspiele quasi auf dem Wasser möglich.
Keystone
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Die Probleme waren längst erkannt und die Warnungen unmissverständlich. «Katar ist ein Sklavenhalterstaat», sagte Sharan Burrow, Generalsekretärin des Internationalen Gewerkschaftsbunds (IGB), bereits Anfang dieses Jahres. «Um die Infrastruktur zu bauen, werden wahrscheinlich mehr Arbeiter sterben als die 736 Fussballer, die bei der WM 2022 auf dem Rasen stehen.» Die Generalsekretärin des IGB sollte Recht behalten. Die Bauarbeiten für die fragwürdige Fussball-WM im reichen Wüstenstaat haben bereits Dutzende von Toten gefordert, wie die britische Zeitung «The Guardian» berichtet.

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