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«Bagdad hat keine andere Wahl, als zurückzuschlagen»

Im Nordirak kontrollieren die Extremisten nun zwei wichtige Städte. Wie stark sind die Isis-Rebellen? Wie wird die Regierung reagieren? Und was tun die USA? Antworten von Nahost-Experte Guido Steinberg.

Vorübergehendes Zuhause: Ein Mädchen steht vor dem Zelt ihrer Familie im Khazir Flüchtlingslager. (11. Juni 2014)
Vorübergehendes Zuhause: Ein Mädchen steht vor dem Zelt ihrer Familie im Khazir Flüchtlingslager. (11. Juni 2014)
AP Photo, Keystone
Notunterkünfte: Flüchtlinge aus Mossul bauen im Khazir Flüchtlingslager nahe Erbil, Nordirak Zelte auf. (11. Juni 2014)
Notunterkünfte: Flüchtlinge aus Mossul bauen im Khazir Flüchtlingslager nahe Erbil, Nordirak Zelte auf. (11. Juni 2014)
AP Photo, Keystone
Die kurdischen Milizen sind kampferprobter als die staatliche Armee: Ein  kurdischer Polizist steht Wache, während immer mehr Flüchtlinge aus Mosul eintreffen. (10. Juni 2014)
Die kurdischen Milizen sind kampferprobter als die staatliche Armee: Ein kurdischer Polizist steht Wache, während immer mehr Flüchtlinge aus Mosul eintreffen. (10. Juni 2014)
AP Photo, Keystone
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Kämpfer der islamistischen Terrorgruppe Isis setzen ihren Vormarsch im Nordirak fort. Nach der zweitgrössten irakischen Stadt Mosul sollen sie auch die Stadt Bayji unter ihre Kontrolle gebracht haben. Welche Bedeutung hat dies? Das ist ein weiterer sehr wichtiger Schlag des Isis gegen die Regierung von Premier Nouri al-Maliki. Die Industriestadt Bayji beherbergt nicht nur die grösste Ölraffinerie des Landes, sie ist auch ein wichtiger Knotenpunkt für den Ölexport. Im Konflikt mit dem Isis ist nun ein Punkt erreicht worden, an dem die Zentralregierung praktisch keine andere Wahl hat, als die Stadt Bayji zurückzuerobern.

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