Zum Hauptinhalt springen

Angriffe nahe Kabul und in Kunduz

Bei zwei Anschlägen in Afghanistan sind am Sonntag mindestens zehn Angehörige der Sicherheitskräfte getötet worden. Die Taliban bekannten sich zu einem der Angriffe.

Feuergefecht mit Todesopfern: Afghanische Soldaten am 19. Dezember in der Nähe von Kabul.
Feuergefecht mit Todesopfern: Afghanische Soldaten am 19. Dezember in der Nähe von Kabul.
Keystone

Bei einem der Anschläge in der nordafghanischen Provinz Kunduz, in der auch die Bundeswehr im Einsatz ist, wurden nach Regierungsangaben drei Soldaten und zwei Polizisten getötet. Ziel des Anschlags am Sonntagmorgen war ein Rekrutierungsbüro.

An dem Angriff waren vier Kämpfer beteiligt, darunter ein Selbstmordattentäter, wie der stellvertretende Provinzgouverneur Amdullah Danischi mitteilte. Die Attentäter hätten das Büro gestürmt, und einer von ihnen habe einen Sprengsatz gezündet, sagte Danischi. Drei Angreifer seien bei dem ersten Angriff getötet worden; ein vierter liefere sich einen Schusswechsel mit Sicherheitskräften in dem Rekrutierungszentrum.

Bombenattentat nahe der Hauptstadt

Der zweite Anschlag ereignete sich am Rand von Kabul und kostete fünf Heeresoffiziere das Leben. Nach Angaben eines Sprechers des Verteidigungsministeriums überfielen zwei Aufständische mit Sprengsätzen im morgendlichen Berufsverkehr einen Bus, der Offiziere zum Dienst brachte. Einer konnte seinen Sprengstoff zünden, der andere wurde von Soldaten erschossen. Zu der Tat bekannten sich die Taliban.

SDA/raa

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch