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«Anfang einer neuen Terrorwelle, die Ägypten bedroht»

Mit einem Bombenanschlag auf den Innenminister schlägt der Konflikt zwischen der ägyptischen Regierung und den entmachteten Islamisten in offenen Terrorismus um.

Bombenanschlag auf den Konvoi des Innenministers: Ansicht vom Balkon eines Anwohners (5. September 2013)
Bombenanschlag auf den Konvoi des Innenministers: Ansicht vom Balkon eines Anwohners (5. September 2013)
Ahmed Kamal/GooglePlus

Unbekannte haben in der Nähe des Wohnhauses des Polizeiministers Mohamed Ibrahim in Kairo einen Sprengsatz gezündet, als der Konvoi des Politikers vorbeifuhr. Ibrahim selbst blieb unbeschadet. Mindestens sechs Menschen, darunter mehrere Leibwächter des Polizeiministers, wurden verletzt. Zwei der Attentäter wurden von der Polizei erschossen. Als einer der Hauptverantwortlichen für den blutigen Polizeieinsatz gegen die Sit-Ins der Anhänger des am 3. Juli von der Armee gestürzten Islamisten-Staatschefs Mohamed Mursi galt Minister Ibrahim als eines der Hauptziele möglicher Attentäter. Er selbst sagte nach dem Anschlag, dies sei «nicht das Ende, sondern erst der Anfang einer neuen Terrorwelle, die Ägypten bedroht».

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