Gewürgt, vergewaltigt, ermordet

Die TV-Journalistin Viktoria Marinowa berichtete über den bulgarischen Betrug mit EU-Fördergeldern. Kollegen verstehen ihren Tod als «Warnung».

Eine Kerze für das Opfer: Für die ermordete TV-Journalistin Viktoria Marinowa gab es eine öffentliche Mahnwache. Bild: AP

Florian Hassel@SZ

Es war kurz vor Mittag am vergangenen Samstag, als Viktoria Marinowa, Fernsehmoderatorin in der 150'000-Einwohner-Stadt Ruse im Norden Bulgariens, zum Joggen an der Donau aufbrach. Zuvor hatte die 30 Jahre alte geschiedene Mutter einer siebenjährigen Tochter in einem Café in der Nähe der Donau-Promenade Bekannte getroffen. Knapp drei Stunden später entdeckte ein Spaziergänger in einem Gebüsch ihre Leiche.

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