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«Gauland konstruiert eine globale Macht, die uns steuert»

«Die globalistische Klasse gibt kulturell und politisch den Takt vor»: AfD-Chef Alexander Gauland.

Herr Brechtken, wie beurteilen Sie die Debatte über Gaulands FAZ-Text?

Wie viel Hitler steckt im Gauland-Text?

Können Sie erklären, wie der Kulturpessimismus entstanden ist?

Das heisst?

Heute sind es vor allem die Digitalisierung und die Migration, die die Menschen verunsichern und Verlustängste auslösen. Was antworten Sie Gauland, wenn er die globale Elite als Ursache vieler Übel anprangert?

Die AfD propagiert ein eigenes Geschichtsbild. Björn Höcke fantasiert offen mit völkischen Ideen. Ist auch das ein typisches Denkmuster in der AfD?

Auch Gauland fällt mit eigenartigem Geschichtsverständnis auf. Etwa in seiner Vogelschiss-Rede, bei der er von einem Deutschland mit 1000 Jahren erfolgreicher Geschichte sprach. Lässt man Gaulands «Vogelschiss Zweiter Weltkrieg und Holocaust» weg, bleiben etwa noch der Erste Weltkrieg oder auch der Dreissigjährige Krieg, die keinesfalls für Erfolg stehen. Welche deutsche Geschichte meint Gauland?

Die AfD ist 2017 erstmals in den Bundestag eingezogen, in den ostdeutschen Bundesländern ist sie eine wichtige Kraft, sie dominiert die öffentlichen Debatten. Warum ist die AfD derart erfolgreich unterwegs?

Wie viel Extremismus steckt in der AfD? Wo ist für Sie die Grenze zwischen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus?

Von Gauland stammt der Kampfaufruf gegen Kanzlerin Angela Merkel: «Wir werden sie jagen?» Wie beurteilen Sie das?

In Deutschland läuft eine Debatte über die Frage, ob die AfD unter Beobachtung des Verfassungsschutzes gestellt werden soll. Was ist Ihre Meinung dazu?