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Wie man ein Atomkraftwerk verschrottet

Der Rückbau eines Atomkraftwerks ist eine Sisyphusaufgabe. 1,8 Millionen Tonnen Trümmer werden an Deutschlands Ostseeküste von 800 Angestellten seit 15 Jahren demontiert.

Jedes Teil macht tagelang Arbeit: Das Kühlelement muss in handliche Teile zerlegt werden, bevor es in dekontaminiertem Zustand auf den Schrottplatz kommt.
Jedes Teil macht tagelang Arbeit: Das Kühlelement muss in handliche Teile zerlegt werden, bevor es in dekontaminiertem Zustand auf den Schrottplatz kommt.
Keystone
Wie ein Astronaut: Mit dem Wasserhochdruckreiniger spritzt der Arbeiter die kontaminierte Oberfläche ab. Stahlkappen an den Schuhen sorgen dafür, dass die Zehen heil bleiben.
Wie ein Astronaut: Mit dem Wasserhochdruckreiniger spritzt der Arbeiter die kontaminierte Oberfläche ab. Stahlkappen an den Schuhen sorgen dafür, dass die Zehen heil bleiben.
Keystone
Das ehemalige AKW Greifswald aus der Vogelperspektive. Der Auslaufkanal wurde zu einem Hafen umgebaut, der direkt in die Ostsee führt.
Das ehemalige AKW Greifswald aus der Vogelperspektive. Der Auslaufkanal wurde zu einem Hafen umgebaut, der direkt in die Ostsee führt.
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Die Kosten haben eben die 5-Milliarden-Grenze überschritten. Der endlose Gang durch die Ruinen des früheren AKW Greifswald zeigt, was dem AKW Mühleberg nach der Stilllegung noch bevorsteht.

Das darf auf keinen Fall passieren: «Kontamination», sagt die Computerstimme. Die Personenschleuse bleibt zugesperrt. Wir sind gefangen im Zwischenlager für radioaktive Abfälle auf dem Gelände des ehemaligen deutschen Atomkraftwerks Greifswald. Vielleicht sind wir zu lange neben einem der fünf ausgehöhlten Reaktordruckbehälter stehen geblieben, die hier lagern.

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