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Wie die Russland-Sanktionen Europa treffen

In Deutschland gehen die Exporte nach Russland weiter stark zurück. Die Schweiz kommt glimpflicher davon.

In der Schweiz ist Eisenbahnunternehmer Peter Spuhler wohl der prominenteste Verlierer: Blick in eine Fertigungshalle seiner Stadler Rail in Bussnang TG. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)
In der Schweiz ist Eisenbahnunternehmer Peter Spuhler wohl der prominenteste Verlierer: Blick in eine Fertigungshalle seiner Stadler Rail in Bussnang TG. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Embargos sind zweischneidige Waffen. Sie treffen nicht nur die Wirtschaft des anvisierten Staates – sondern auch die eigene, weil die heimischen Unternehmen weniger Güter ins geschwächte Ziel exportieren können. So ist es auch bei den Russland-Sanktionen von EU und USA.

Aktuelle Zahlen aus Deutschland zeigen, dass die deutschen Exporte nach Russland von Januar bis Mai 2015 gegenüber dem Vorjahr um 34 Prozent zurückgegangen sind. Auf der Rangliste der wichtigsten Abnehmer ist Russland von Platz 11 auf Platz 13 zurückgefallen. Der Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft rechnet damit, dass 2015 Russland-Umsätze von 10 Milliarden Euro wegbrechen. In anderen Staaten sieht es ähnlich aus, in Frankreich oder Spanien sind die Ausfuhren nach Russland in den ersten Monaten des Jahres rund ein Drittel zurückgegangen.

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