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«Viele Delegationen sehen die zehn Prinzipien gefährdet»

Auf Initiative der Schweizer Präsidentschaft diskutiert die OSZE die Möglichkeit einer Mission im ukrainischen Krisengebiet. Dabei spielt der Sondergesandte Tim Guldimann eine zentrale Rolle.

Politik vor der Wiener Hofburg: Der Verein Demokratische Ukraine bittet im Rahmen der 13. Wintertagung der parlamentarischen Versammlung der OSZE um Hilfe (14. Februar 2014).
Politik vor der Wiener Hofburg: Der Verein Demokratische Ukraine bittet im Rahmen der 13. Wintertagung der parlamentarischen Versammlung der OSZE um Hilfe (14. Februar 2014).
Herbert Pfarrhofer, Keystone
«Wir werden alles tun, damit die OSZE ihre Werkzeuge einsetzen und zur Deeskalation beitragen kann», sagt der Vorsitzende der Präsidentschaft, der Schweizer Botschafter Thomas Greminger.
«Wir werden alles tun, damit die OSZE ihre Werkzeuge einsetzen und zur Deeskalation beitragen kann», sagt der Vorsitzende der Präsidentschaft, der Schweizer Botschafter Thomas Greminger.
Alessandro della Valle, Keystone
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Es geschieht nicht sehr oft, dass die Delegierten der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) an einem Sonntagabend zusammenkommen. Doch die Lage auf der Krim erfordert auch von Diplomaten Wochenenddienste.

Die Schweizer Präsidentschaft der OSZE bat die Botschafter der 57 Mitgliedsländer der Organisation gestern Sonntag für 17 Uhr in die Wiener Hofburg. «Die Lage ist sehr ernst», sagte der Vorsitzende der Präsidentschaft, der Schweizer Botschafter Thomas Greminger: «Viele Delegationen sehen die zehn Prinzipien gefährdet, auf denen die OSZE basiert.» Zu diesen Prinzipien gehören unter anderem die Souveränität der Staaten und die territoriale Integrität.

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