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Venizelos letzte Warnung

Seit gestern ist der Wahlkampf in Griechenland vorbei. Laut Umfragen wird morgen die konservative Nea Demokratika ins Parlament gewählt. Sozialisten-Chef Venizelos warnt vor einem Bankrott und Massenarmut.

Seine Partei steht eine Niederlage bevor: Der PASKO-Chef Evangelos Venizelos gestern ihn Athen.
Seine Partei steht eine Niederlage bevor: Der PASKO-Chef Evangelos Venizelos gestern ihn Athen.
AFP

Der griechische Sozialistenchef Evangelos Venizelos hat für den Fall eines starken Abschneidens von Gegnern des internationalen Rettungspakets bei der bevorstehenden Parlamentswahl vor einem Staatsbankrott und Massenarmut gewarnt.

Zum Wahlkampfabschluss am Freitag in Athen sagte der Vorsitzende der PASOK, die Bürger hätten die Wahl zwischen einem Durchstehen der harten Sparmassnahmen mit einem Verbleib in der Eurozone und einer desaströsen Staatspleite. Umfragen zufolge dürfte PASOK bei der Wahl am Sonntag herbe Verluste erleiden.

Samara schliesst Rückkehr zur Drachme aus

Die vom früheren Aussenminister Antonis Samaras geführte konservative Nea Demokratia geht den Umfragen zufolge als Favoritin in die Wahl. Ein Mandat zur alleinigen Regierungsbildung dürfte die Partei jedoch verfehlen.

Die «Bild»-Zeitung (Samstagausgabe) zitierte Samara mit den Worten, im Fall eines Wahlsiegs wolle er einige Änderungen am Sparprogramm von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) erreichen. Zugleich betonte er, er stelle «weder die Grundsätze, noch die Ziele, noch die zentralen politischen Leitlinien des Programms» in Frage. Die Rückzahlung der Kredite sei garantiert. «Die Unterschrift des griechischen Staates ist für alle Parteien in Griechenland bindend.» Eine Rückkehr zur Drachme nach der Wahl schloss Samaras laut «Bild»-Zeitung aus.

(dapd)

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