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«Unruhen dienen Putin als Druckmittel»

Prorussische Aktivisten provozieren in der Ostukraine, und die Lage spitzt sich zu. Droht dort ein Krim-Szenario? Einschätzungen von Jonas Grätz, Osteuropa-Experte an der ETH Zürich.

Experten sind besorgt über die neue Eskalation: Prorussische Aktivisten verbarrikadieren sich vor dem Geheimdienst-Gebäude in Luhansk. (10. April 2014)
Experten sind besorgt über die neue Eskalation: Prorussische Aktivisten verbarrikadieren sich vor dem Geheimdienst-Gebäude in Luhansk. (10. April 2014)
AFP
Wurde geräumt: Ukrainische Spezialeinheiten stehen vor dem Verwaltungsgebäude in Charkiw. (8. April 2014)
Wurde geräumt: Ukrainische Spezialeinheiten stehen vor dem Verwaltungsgebäude in Charkiw. (8. April 2014)
Reuters
Romantik im Chaos: Paar im Euromaidan-Camp. (6. April 2014)
Romantik im Chaos: Paar im Euromaidan-Camp. (6. April 2014)
AFP
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Im ostukrainischen Donezk sorgen Separatisten für Unruhe. Für die Regierung in Kiew ist es klar, dass der Kreml die prorussischen Aktivisten steuert. Wie schätzen Sie die Situation ein? Die Lage ist unklar. Einerseits hat die ukrainische Grenzpolizei viele Russen festgenommen, die als sogenannte Touristen einreisen und vermutlich an den Provokationen teilnehmen wollten. Zudem sind Videoaufnahmen aufgetaucht, die zeigen, wie Geld an ukrainische Bürger übergeben wurde. Andererseits sind die Protestierenden recht zerstritten, was eher gegen eine russische Steuerung spricht.

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