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Merkel trauert und Trump wirbt für Einreiseverbot

Nach dem Anschlag in London bekunden Politiker weltweit Solidarität mit den Briten – auch in der Schweiz. Eine Übersicht der Reaktionen auf den Terror.

Die Metropolitan Police London veröffentlicht Fotos: Der beim Attentat verwendete Lieferwagen.
Die Metropolitan Police London veröffentlicht Fotos: Der beim Attentat verwendete Lieferwagen.
Metropolitan Police London, Keystone
Die Attentäter hatten offenbar einen Plan B: Im Lieferwagen wurden 13 Weinflaschen mit brennbarer Flüssigkeit gefunden.
Die Attentäter hatten offenbar einen Plan B: Im Lieferwagen wurden 13 Weinflaschen mit brennbarer Flüssigkeit gefunden.
Metropolitan Police London, Keystone
Die Polizei sprach am Anfang von einem «grösseren Vorfall».
Die Polizei sprach am Anfang von einem «grösseren Vorfall».
Keystone
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Nach dem tödlichen Anschlag in London hat sich Bundespräsidentin Doris Leuthard bestürzt geäussert. In einem Tweet verurteilte Leuthard die Tat «aufs Schärfste». Zudem schrieb sie: «Meine Gedanken sind bei den Opfern und den Familien des Anschlags. Ich spreche der Regierung von Grossbritannien meine Anteilnahme aus», hiesst es in der Kurzmitteilung weiter.

Bundesrat Didier Burkhalter hat den Briten die Solidarität der Schweiz zugesichert. Die Bemühungen im Kampf gegen den Terrorismus müssten fortgesetzt werden, so der Chef des Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Burkhalter habe seinem britischen Amtskollegen Boris Johnson am Sonntag ein SMS geschickt, hiess es beim EDA auf Anfrage. Neben den Solidaritätsbekundungen der Schweiz unterstrich Burkhalter in der Nachricht an Johnson, dass alle Anstrengungen fortgesetzt werden müssten, um die Ursachen terroristischer Gewalt zu bekämpfen und weitere solche Taten zu verhindern.

Deutschland und Frankreich

«Wir sind heute über alle Grenzen hinweg im Entsetzen und der Trauer vereint, aber genauso in der Entschiedenheit», erklärte Kanzlerin Merkel. «Ich bekräftige für Deutschland: Im Kampf gegen jede Form von Terrorismus stehen wir fest und entschlossen an der Seite Grossbritanniens.» Sie bekundete den Opfern und ihren Angehörigen ihre Anteilnahme.

Auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sicherte Grossbritannien seine Unterstützung zu. Macron erklärte, Frankreich stehe angesichts dieser «neuerlichen Tragödie mehr denn je an der Seite des Vereinigten Königreichs».

USA

Auch US-Präsident Donald Trump solidarisierte sich mit den Briten. «Was auch immer die Vereinigten Staaten tun können, um in London und in Grossbritannien zu helfen, wir werden da sein», schrieb der US-Präsident auf Twitter.

Trump hat zudem seine Forderung nach einem Einreisestopp für Menschen aus mehrheitlich muslimischen Ländern bekräftigt. «Wir müssen klug, wachsam und hart sein», tweetete Trump. «Wir brauchen das Einreiseverbot als zusätzliche Sicherheitsstufe.» Trump richtete einen Appell an die Justiz, die sein Dekret gestoppt hatte: «Die Gerichte müssen uns unsere Rechte zurückgeben.»

Russland

Der russische Präsident Wladimir Putin hat zum vereinten Kampf gegen den Terrorismus aufgerufen. «Dieses Verbrechen ist schockierend in seiner Grausamkeit und seinem Zynismus», schrieb Putin am Sonntag in einem Telegramm an die britische Premierministerin Theresa May.

Die Antwort darauf müssten gemeinsame Anstrengungen gegen die Terrorgefahr sein, sagte er einer Mitteilung des Kremls zufolge. Putin sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus.

Die EU

«Die feigen Menschen, die diese Angriffe verübt haben, werden weder unsere Widerstandskraft noch unser Mitgefühl oder unsere Demokratien aushöhlen», meinte EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker am Sonntag.

sda/afp/mch

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