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Trockenübung im Treibhaus

«Zeitpunkt»-Redaktor Jürg Steiner äussert sich zum Klimagipfel von Paris.

Jürg Steiner

Vom Papst über US-Präsident Barack Obama und Chinas Leader Xi Jinping bis hin zur Schweizer Umweltministerin Doris Leuthard: Praktisch alle, die auf dieser Welt etwas zu sagen haben, beschwören die rund 40'000 Teilnehmer am Pariser Mega-Klimagipfeltreffen, dessen Beginn auf Sonntag vorverschoben wurde.

Damit am zweiwöchigen, unter rigorosen Sicherheitsvorkehrungen stattfindenden Verhandlungsmarathon ein Abkommen zur Reduktion der Treibhausgase zustande kommt, an dem sich (fast) alle Länder der Welt beteiligen. Es wäre ein Signal für ­gemeinsames globales Handeln, das Seltenheitswert hat. Immerhin. Im Kampf gegen den Klimawandel allerdings wird ein allfälliger Pariser Vertrag nicht mehr wert sein als eine Beruhigungspille mit beschränkter Wirkung.

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