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Steinbrück zieht sich zurück

Der gescheiterte SPD-Kanzlerkandidat deutet das Ende seiner Karriere an: Weder in der Partei noch in der Fraktion will er künftig Ämter übernehmen.

Da lang zum Ausgang:
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Reuters

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück zieht sich aus der ersten Reihe der Politik zurück. Er strebe keine Ämter mehr in seiner Partei oder in der Fraktion an, teilte Steinbrück nach Angaben aus Parteikreisen auf der Sitzung des SPD-Parteikonvents in Berlin mit. Die Übernahme eines Regierungsamts in einem Kabinett unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte Steinbrück bereits zuvor ausgeschlossen.

Steinbrück war bei der Bundestagswahl erneut über die NRW-Landesliste in den Bundestag eingezogen. Darüber hinaus hat der 66-Jährige aber abgesehen von seiner Kanzlerkandidatur derzeit keine Partei- oder Fraktionsämter inne. Auch künftig stehe er für kein Spitzenamt mehr zur Verfügung, sagte Steinbrück nun nach Auskunft von Teilnehmern vor den rund 250 Delegierten des Konvents.

Der Parteikonvent beriet am Abend über das weitere Vorgehen, insbesondere über Sondierungen für ein mögliches Regierungsbündnis mit der Union. Der SPD-Vorstand hatte sich zuvor zu Sondierungen bereit erklärt und eine entsprechende Empfehlung dem Konvent übermittelt.

(SDA)

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