Zum Hauptinhalt springen

Sorgenkind Angela Merkel

Die Rufe nach einer Lösung für die Eurokrise werden lauter. Für die deutsche Bundeskanzlerin reiht sich Termin an Termin und der internationale Druck steigt. Wie lange hält das Angela Merkel noch durch?

Sieht nicht gut aus: Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin.
Sieht nicht gut aus: Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin.
Keystone

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel durchläuft chaotische Tage. Am Mittwoch gab es ein unerfreuliches Gespräch mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, am Donnerstag sagte die Bundeskanzlerin eine Regierungserklärung für den kommenden Freitag ab und machte in der Not aus einem EU-Gipfel zwei. In der Zeit der Krise hetzt die Kanzlerin von einem Termin zum nächsten. Und man fragt sich: Wie lange hält das Angela Merkel noch durch?

Laut einem Bericht von «Welt online» ist es nicht nur der physische Stress, der der Bundeskanzlerin zu schaffen macht. Kritische Stimmen zu ihrem Krisenmanagement werden immer lauter. Und je länger die Krise dauert, desto mehr kommt die Frage auf, ob Merkel ihrem Amt physisch und psychisch gewachsen ist.

«Wie ist das alles zu schaffen?»

Wie «Welt online» berichtet war am Deutschlandtag der Jungen Union vom Wochenende so manch sorgenvolle Bemerkung zu hören. «Wie ist das alles zu schaffen?» fragte der eine. «Wie lange hält sie das noch durch?» ein anderer.

Das Auftreten der Kanzlerin in den letzten Tagen zeigt, dass die Zweifel und die Sorgen der Jungen Union berechtigt sind. An ihren letzten Auftritten wirkte Merkel sehr erschöpft. Ihre Augen waren glasig, sie war stark geschminkt. Ihr Lächeln wirkte aufgesetzt und oftmals schien sie abwesend.

«Angie, Angie, Angie»

Doch am Wochenende konnte Merkel ein wenig Mut fassen. Denn in Braunschweig bekam Merkel auch aufmunternden Zuspruch. Die Zuhörer der Jungen Union zeigten sich nach ihrer Ansprache begeistert und riefen «Angie, Angie, Angie». Das hat die Bundeskanzlerin lange nicht mehr gehört.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch