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Showdown in der Ostukraine

Die Rückeroberung der Separatistenhochburg Slowjansk gelang der ukrainischen Armee, weil sie das Kämpfen gelernt haben soll. Der Erfolg hat symbolischen Wert, entscheidender ist nun der Kampf um Donezk.

Prorussischer Kämpfer an einem Checkpoint bei Donezk. In der Millionenmetropole wollen sich die Separatisten neu formieren.
Prorussischer Kämpfer an einem Checkpoint bei Donezk. In der Millionenmetropole wollen sich die Separatisten neu formieren.
Keystone
Demonstration von Anhängern der «Volksrepublik Donezk», die gegen das Vorgehen der ukrainischen Armee protestieren.
Demonstration von Anhängern der «Volksrepublik Donezk», die gegen das Vorgehen der ukrainischen Armee protestieren.
AFP
Die ukrainische Flagge in der zurückeroberten Stadt Slowjansk, die drei Monate von Separatisten besetzt war.
Die ukrainische Flagge in der zurückeroberten Stadt Slowjansk, die drei Monate von Separatisten besetzt war.
Keystone
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Nach drei Monaten weht die blau-gelbe Fahne der Ukraine wieder über dem Rathaus von Slowjansk. Das ist das sichtbare Zeichen, dass es der ukrainischen Armee nach heftigen Kämpfen gelungen ist, die prorussischen Rebellen aus einer ihrer wichtigen Hochburgen in der Ostukraine zu vertreiben. Am Wochenende übernahm sie auch wieder die Kontrolle über andere Städte im Osten des Landes, darunter Kramatorsk, Artjomowsk, Kostjantyniwka und Druschkiwka. Die Erfolge der ukrainischen Armee, die zu Beginn des prorussischen Aufstands im Frühling noch völlig überfordert war, sind nach Ansichten von Experten kein Zufall.

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