Zum Hauptinhalt springen

Sarkozys Flug über die Weltbühne

Frankreich übernimmt heute in Seoul für ein Jahr den Vorsitz der G-20-Gruppe. Präsident Nicolas Sarkozy sieht darin eine Chance, seine innenpolitische Baisse zu überwinden.

Der Präsident liebt solche Auftritte: Staatsbankett vom 4. November mit dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao (links von Sarkozy).
Der Präsident liebt solche Auftritte: Staatsbankett vom 4. November mit dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao (links von Sarkozy).
Reuters

Die Welt erwartet ein grosses, langes Feuerwerk, wenn sie denn überhaupt hinsehen mag. Im anderen Falle würde es Nicolas Sarkozy auch schon genügen, wenn wenigstens die Franzosen hinsähen. Seit Monaten arbeiten die Berater des Präsidenten an einem Programm von Ideen und Initiativen, die den Planeten verbessern, Frankreichs Platz darauf neu definieren und den verblassten Glanz des Chefs aufpolieren sollen. Dafür ist nun ein Jahr Zeit. Das ist viel Zeit. Das Feuerwerk will gut dosiert sein, möglichst mit einem spektakulären Finale.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.