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«Russland ist ein groteskes Land»

«Die Aktion von Pussy Riot war grotesk. Die Reaktion der Justiz war aber noch grotesker», sagt Wladimir Sorokin, für den Russland ein groteskes Land ist. Der 57-jährige Autor bezeichnet sich als pessimistischen Optimisten.
Die Musikerinnen der Kreml-kritischen Punkband Pussy Riot sind im vergangenen August wegen «religiös motivierten Rowdytums» zu zwei Jahren Straflager verurteilt worden. Die Machthaber im Kreml, so Sorokin, handeln wie Paranoide.
Am 9. Mai 2012 feierte Russland mit der traditionellen Militärparade den Sieg über Hitler-Deutschland vor 67 Jahren. Putin, der im März als Präsident wiedergewählt worden war, nutzte den Anlass zur Demonstration militärischer Stärke. In Sorokins Büchern erscheint Russland als totalitärer Staat.
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