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Rezession trübt Renzis Reformerfolg

Die Zwischenbilanz des italienischen Regierungschefs ist zwiespältig: Mit der Entmachtung des Senats wollte er heute eigentlich im Parlament einen Sieg feiern.

Das Negativwachstum stiehlt seiner Parlamentsreform die Show: Matteo Renzi. Foto: Alessandro Bianchi (Reuters)
Das Negativwachstum stiehlt seiner Parlamentsreform die Show: Matteo Renzi. Foto: Alessandro Bianchi (Reuters)

Ein Null-Komma-Wachstum. Wenigstens ein kleines. Mehr hatte in Italiens Dauerkrise schon keiner mehr erwartet. Dann aber, gestern Mittwochmorgen, gab das Statistische Amt die Konjunkturdaten für das zweite Quartal 2014 bekannt, und bei Werten unter null froren selbst den Pessimisten die Gesichter ein. Zum zweiten Mal in diesem Jahr verzeichnet Italien einen Einbruch seines Bruttoinlandprodukts: Um 0,3 Prozent ging es im Jahresvergleich abwärts; so schlimm in der Summe, sagen die Statistiker, war es schon seit 14 Jahren nicht mehr. Und alle Onlinemedien titeln: «Rezession!»

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