«Aquarius»-Flüchtlinge dürfen in Malta an Land

Zuvor hat Portugal hat mit Frankreich und Spanien eine Abmachung zur Aufnahme von zehn «Aquarius 2»- Flüchtlingen getroffen.

Dieses im Mai 2017 aufgenommene Foto zeigt das Rettungsschiff «Aquarius» mit über 1000 Migranten an Bord, die im Mittelmeer gerettet wurden.

Dieses im Mai 2017 aufgenommene Foto zeigt das Rettungsschiff «Aquarius» mit über 1000 Migranten an Bord, die im Mittelmeer gerettet wurden. Bild: Carlo Hermani/AFP

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Die vom Hilfsschiff «Aquarius» geretteten Flüchtlinge dürfen in Malta an Land gehen. Die Regierung in Valletta teilte am Dienstag mit, ein maltesisches Schiff werde die 58 Migranten in internationalen Gewässern aufnehmen und an Land bringen.

Die Flüchtlinge würden «unverzüglich» auf andere Länder verteilt. Maltas Regierungschef Joseph Muscat sprach im Kurzbotschaftendienst Twitter von «vier Ländern», die die Migranten aufnehmen würden.

Portugal hatte zuvor erklärt, es habe sich mit Spanien und Frankreich darauf verständigt, zehn der 58 Flüchtlinge aufzunehmen. Welches das vierte Land war, war zunächst unklar. Das Schiff der Organisationen Ärzte ohne Grenzen und SOS Méditerranée befindet sich derzeit in der Nähe von Malta, es hatte zuvor darum gebeten, in Frankreich anlegen zu dürfen. (nag/sda)

Erstellt: 25.09.2018, 16:15 Uhr

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