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Pariser Gericht spricht Villepin frei

Der Freispruch des früheren französischen Regierungschefs Dominique de Villepin in einer Verleumdungsaffäre ist endgültig: Das Pariser Berufungsgericht bestätigte heute das Urteil aus erster Instanz.

Kann sich nun auf seine Präsidentschaftskandidatur konzentrieren: Der ehemalige französische Premierminister Dominique de Villepin verlässt den Gerichtsaal. (Archivbild)
Kann sich nun auf seine Präsidentschaftskandidatur konzentrieren: Der ehemalige französische Premierminister Dominique de Villepin verlässt den Gerichtsaal. (Archivbild)
Keystone

Anfang des vergangenen Jahres wurde der ehemalige Regierungschef Frankreichs, Dominique de Villepin, vom Vorwurf des Rufmordes an seinem langjährigen politischen Rivalen, dem heutigen Staatschef Nicolas Sarkozy, reingewaschen. Nun hat das Pariser Berufungsgericht das Urteil bestätigt.

In der «Affäre Clearstream» war es um gefälschte Kontenlisten gegangen, die den Eindruck erweckten, Sarkozy habe in seiner Zeit als Minister Schmiergelder aus einem Waffengeschäft eingesteckt. Der Präsident trat im ersten Verfahren als Nebenkläger auf.

Für Villepin hing von dem Urteil einiges ab, weil er bei der Präsidentschaftswahl in sieben Monaten gegen Sarkozy antreten will. Seit dem Wochenende lastet jedoch der Vorwurf auf ihm, er habe in seiner Zeit als Generalsekretär des Elysée-Palastes genau wie der damalige Staatschef Jacques Chirac Schmiergeld von afrikanischen Machthabern angenommen.

AFP/wid

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