Zum Hauptinhalt springen

Obama rät Briten von EU-Austritt ab

Erstmals hat sich Barack Obama zu einem möglichen EU-Austritt Grossbritanniens geäussert. Der US-Präsident warnt die Briten vor einem «Brexit».

Wichtiger Gesprächspartner für die USA: Der britische Premierminister David Cameron und US-Präsident Barack Obama beim Gipfeltreffen im Schloss Elmau. (7. Juni 2015)
Wichtiger Gesprächspartner für die USA: Der britische Premierminister David Cameron und US-Präsident Barack Obama beim Gipfeltreffen im Schloss Elmau. (7. Juni 2015)
Carolyn Kaster, Keystone

US-Präsident Barack Obama hofft auf den Verbleib Grossbritanniens in der Europäischen Union. Nach seinen Worten ist das Vertrauen der USA in die Stärke des transatlantischen Bündnisses «viel stärker», wenn Grossbritannien Teil der EU ist. Obama warnte die Briten vor einem «Brexit», wenn sie ihre Rolle in der Weltpolitik behalten wollten.

Durch die EU-Mitgliedschaft sei Grossbritannien Bestandteil der Institutionen, die die Welt nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem sichereren und wohlhabenderen Ort gemacht hätten, sagte Obama in einem veröffentlichten Interview der britischen BBC. «Und wir wollen sicherstellen, dass das Vereinigte Königreich diesen Einfluss behält», sagte er.

Der britische Premierminister David Cameron will die Briten spätestens 2017 bei einem Referendum über den Verbleib in der EU abstimmen lassen.

SDA/slw

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch