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«Mann mit Hut» zurück am Tatort

Was ist am 22. März in Brüssel genau passiert? Um offene Fragen zu klären, sind Ermittler mit dem Terrorverdächtigen Mohamed Abrini zum Flughafen gereist.

Die belgische Verkehrsministerin Jacqueline Galant hat nach Vorwürfen an den Sicherheitsmassnahmen auf den Flughäfen ihren Rücktritt eingereicht. (15. April 2016)
Die belgische Verkehrsministerin Jacqueline Galant hat nach Vorwürfen an den Sicherheitsmassnahmen auf den Flughäfen ihren Rücktritt eingereicht. (15. April 2016)
AFP
In Belgien läuft die Suche nach Terroristen weiter: Belgische Polizisten bei einer Razzia im Brüsseler Stadtteil Etterbeek. (9. April 2016)
In Belgien läuft die Suche nach Terroristen weiter: Belgische Polizisten bei einer Razzia im Brüsseler Stadtteil Etterbeek. (9. April 2016)
Thierry Charlier, AFP
Ein belgischer Polizist nimmt einen Tatverdächtigen fest.
Ein belgischer Polizist nimmt einen Tatverdächtigen fest.
Keystone
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Der als «Mann mit Hut» bekannte Terrorverdächtige Mohamed Abrini ist mit Ermittlern zum Tatort Brüsseler Flughafen zurückgekehrt. Abrini wird vorgeworfen, vor zwei Monaten bei dem verheerenden Attentat auf dem Airport beteiligt gewesen zu sein. Seine mutmasslichen Komplizen, Najim Laachraoui und Ibrahim El Bakraoui, sprengten sich bei den Attacken in die Luft.

Die sogenannte Nachstellung mit Abrini fand am späten Donnerstagabend gegen 22 Uhr statt, wie die Staatsanwaltschaft bestätigte. Den Ermittlern zufolge gab es keine Zwischenfälle. Laut Medienberichten ging es am Tatort darum, noch offene Fragen bei den Ermittlungen zu klären. Abrini signalisiere mit seiner Beteiligung, dass er kooperativ sei.

Von Wohnung Richtung Flughafen aufgebrochen

Mit eintägiger Verspätung bestätigten die Ermittler auch Medienberichte, wonach Abrini am Donnerstag auch in der Brüsseler Stadtgemeinde Schaerbeek war. Der 31-Jährige war von einer Wohnung aus mit Laachraoui und El Bakraoui in Richtung Flughafen aufgebrochen.

Bei den Anschlägen in Brüssel vom 22. März kamen auf dem Flughafen und in der U-Bahn 32 unschuldige Menschen ums Leben.

SDA/woz

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