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La Grande Nation plant die grosse Atom-Offensive

Frankreichs Atomindustrie wähnt sich im Vorteil. Sie will Geschäfte machen: mit den Aussteigern und mit den Einsteigern.

Handelsreisender in Sachen Atomstrom: Nicolas Sarkozy.
Handelsreisender in Sachen Atomstrom: Nicolas Sarkozy.
Reuters

Es gab einen Moment kurz nach der Katastrophe von Fukushima, da schien es, als würden auch die Franzosen beginnen, an der Atomkraft zu zweifeln. Ausgerechnet: Seit Charles de Gaulle galt die zivile und die militärische Atommacht als zentraler Sinnstifter der Republik und wurde als Mythos gepflegt.

Kein Land der Welt bezieht heute mehr Strom aus Kernkraft als Frankreich, nämlich 78 Prozent seines Bedarfs an Elektrizität. Dafür sorgen 58 Reaktoren im Land. Ausserdem gehören die Franzosen zu den weltweiten Leadern bei der Entwicklung der Technologie. Nach Fukushima gab es also Ansätze für eine Debatte zum Sinn und zu den Gefahren der Atomkraft. Doch es waren nur schüchterne Ansätze, die von der Politik vom Tisch gewischt wurden.

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