Schweizer Asylfirma liess 1500 Flüchtlinge im Freien schlafen

Fehlende Decken, Matratzen und WC-Papier: Im österreichischen Flüchtlingslager Traiskirchen müssen Asylbewerber unter «menschenunwürdigen» Bedingungen leben. Verwaltet wird das Lager von der Schweizer Firma ORS.

Auch Schwangere und kleine Kinder müssen in Traiskirchen im Freien übernachten. Foto: Roland Schlager (EPA, Keystone)

Dass Amnesty International (AI) die Menschenrechtslage in Flüchtlingslagern überprüft, kommt öfters vor, in Spanien, in Griechenland, in afrikanischen Ländern. Für Österreich war es eine Premiere, als AI-Mitarbeiter Anfang August die Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge in der kleinen Gemeinde Traiskirchen, 30 Kilometer südlich von Wien, besuchten. Der Auftrag kam aus der Zentrale in London, wo man Meldungen über Tausende Asylwerber ohne einen Schlafplatz nicht glauben wollte.

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