Zum Hauptinhalt springen

Kiew steht mit dem Rücken zur Wand

Die gewaltsamen Besetzungen von Regierungsgebäuden im Osten der Ukraine gehen weiter. Nun hat die Führung in Kiew zwei Möglichkeiten – doch keine davon löst das Dilemma, in dem sie sich befindet.

Die Gewalt breitet sich aus wie eine Seuche. Zuerst stürmten Bewaffnete die Verwaltung in der ostukrainischen Stadt Donezk. Nun übernehmen schwer bewaffnete, vermummte Männer im ganzen Gebiet immer mehr Polizeiwachen, Geheimdienstgebäude oder Verwaltungen.

Das Muster ist immer das gleiche: Rund 1000 Demonstranten verlangen einen Anschluss an Russland, dann stürmen einige Dutzend die Gebäude, viele von ihnen in Uniformen ohne Abzeichen. Die unbekannten Männer gehen planmässig und professionell vor. Gestern haben sie einen Sturm der ukrainischen Polizei blutig, aber erfolgreich abgewehrt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.