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Kiew meldet Einigung mit Separatisten über Waffenabzug

Schwere Waffen sollen gemäss Armeeangaben aus der Ostukraine verschwinden. Ein entsprechendes Dokument sei unterzeichnet worden. Der Abzug könnte schon heute beginnen.

Keine schweren Waffen mehr in der Ostukraine: Ein prorussischer Separatist mit einem Maschinengewehr in Debalzewe. (20. Feburar 2015)
Keine schweren Waffen mehr in der Ostukraine: Ein prorussischer Separatist mit einem Maschinengewehr in Debalzewe. (20. Feburar 2015)
Keystone

Die Ukraine und die prorussischen Separatisten im Osten des Landes haben sich nach Armeeangaben aus Kiew schriftlich darauf verständigt, mit dem Abzug schwerer Waffen von der Front zu beginnen. «Die Dokumente zum Beginn des Abzugs schwerer Waffen von der gesamten Frontlinie wurden unterzeichnet», teilte der ranghohe General Olexander Rosmasnin der Nachrichtenagentur AFP mit. Die Separatisten bestätigten die Angaben über ihre Nachrichtenagentur. Rosmasnin erklärte, er könne noch nicht sagen, wann mit dem Abzug begonnen werde. Einige ukrainische Medien berichteten, es könne bereits am Sonntag so weit sein.

Vor zehn Tagen hatten Kiew und die Rebellen in der weissrussischen Hauptstadt Minsk nach langen Verhandlungen ein Abkommen unterzeichnet, in dem neben einer Waffenruhe der Abzug der schweren Waffen, die Einrichtung einer Pufferzone und ein Gefangenenaustausch vereinbart wurden. Die Waffenruhe wird seither immer wieder gebrochen, am Samstag tauschten beide Seiten aber an der Frontlinie etwa 190 Gefangene aus – 139 ukrainische Soldaten und 52 prorussische Separatisten.

AFP/rar

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