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Juncker fordert Schulz heraus

Der frühere luxemburgische Premier führt die Konservativen als Spitzenkandidat in die EU-Wahl. Damit tritt er gleichzeitig bei der Ausmarchung um den Posten des Kommissionspräsidenten an.

mw
Überzeugter Europäer: Jean-Claude Juncker am Kongress der Europäischen Volkspartei. (7. März 2014)
Überzeugter Europäer: Jean-Claude Juncker am Kongress der Europäischen Volkspartei. (7. März 2014)
PETER MUHLY, AFP

Der frühere luxemburgische Regierungschef Jean-Claude Juncker tritt als europäischer Spitzenkandidat für die Konservativen zur EU-Wahl an. Juncker setzte sich im irischen Dublin auf dem Nominierungsparteitag der konservativen Europäischen Volkspartei (EVP) in einer Kampfabstimmung gegen den EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier aus Frankreich durch.

Für die EU-Wahl Ende Mai stellen die Parteienfamilien erstmals EU-weite Spitzenkandidaten auf, die als Bewerber um das Amt des EU-Kommissionspräsidenten gelten. Laut dem EU-Vertrag von Lissabon muss das Ergebnis der Europawahl bei der Auswahl des Kommissionschefs berücksichtigt werden.

Nachfolge von Barroso

Die Spitzenkandidaten treten daher auch um die Nachfolge von José Manuel Barroso im Amt des EU-Kommissionspräsidenten an. Die EVP, zu der auch die deutschen Parteien CDU und CSU gehören, bestimmte als letzte Gruppierung ihren Kandidaten.

Für die Sozialdemokraten geht der derzeitige Präsident des Europaparlaments, der Deutsche Martin Schulz, ins Rennen. Die Liberalen nominierten den früheren belgischen Regierungschef Guy Verhofstadt.

Die Grünen bestimmten ein Spitzenduo aus der deutschen EU-Abgeordneten Ska Keller und ihrem französischen Kollegen José Bové. Die Linke setzt auf den griechischen Oppositionsführer Alexis Tsipras.

(SDA)

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