Italiens Populisten legen sich mit der EU an

Der Haushaltsplan der italienischen Regierung erhöht die Verschuldung massiv. Lässt Brüssel das zu? Und: Wie reagieren die Finanzmärkte darauf?

Peilen ein Defizit von 2,4 Prozent des Bruttoinlandprodukts an: Luigi di Maio (links) und Matteo Salvini. Bild: Keystone

Oliver Meiler@tagesanzeiger

Nach tagelangem Hin und Her einigten sich die Koalitionspartner Lega und Cinque Stelle am Donnerstagabend darauf, ein Defizit von 2,4 Prozent des Bruttoinlandprodukts anzupeilen. Das liegt weit über den Zielvorgaben, die einmal mit Brüssel ausgemacht waren. Angesichts der hohen Schulden, die bereits auf dem italienischen Staat lasten, könnte die nun geplante Neuverschuldung die Finanzmärkte und den Euro nachhaltig erschüttern. Doch das scheint die beiden Vizepremiers Luigi Di Maio von den Fünf Sternen und Matteo Salvini von der rechten Lega nicht sonderlich gekümmert zu haben.

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