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«Sind wir zu zweit unterwegs, wechseln Frauen die Strassenseite»

Freiburg im Breisgau war die Hochburg der «Willkommenskultur». Zwei Verbrechen von Flüchtlingen an jungen Frauen haben dies verändert.

Viele Einwohner sind entsetzt über die Gewalttaten, lehnen aber Pauschalverurteilungen ab. Strasse in der idyllischen Altstadt von Freiburg im Breisgau. Foto: Ralf Brunner (Laif)

Viele Einwohner sind entsetzt über die Gewalttaten, lehnen aber Pauschalverurteilungen ab. Strasse in der idyllischen Altstadt von Freiburg im Breisgau. Foto: Ralf Brunner (Laif)

Dominique Eigenmann@eigenmannberlin

Freiburg ist ein Idyll. Von der Frühlingssonne verwöhnt, liegt die schöne Altstadt lieblich und aufgeräumt da wie eine Puppenstube. Die «Bächle», winzige Kanäle, die seit Jahrhunderten in jede Altstadtstrasse Wasser führen, rieseln vergnügt. In Läden und auf Biomärkten herrscht Emsigkeit, weiter draussen in der Stadt ein Gefühl von Kalifornien oder Genfersee: Junge Studentinnen und Studenten mit ihren Fahrrädern prägen das Bild, überall stehen moderne Forschungszentren.

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