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Griechenland verteidigt Vorgehen an Grenze zur Türkei

Als «Gefahr für unsere nationale Sicherheit» bezeichnet der griechische Vize-Migrationsminister die Flüchtlingsströme aus der Türkei.

«Das ist ein schmaler Grat»: Der griechische Vize-Migrationsminister Georgios Koumoutsakos verteidigt das Vorgehen seines Landes an der Grenze. epa/Dimitris Tosidis
«Das ist ein schmaler Grat»: Der griechische Vize-Migrationsminister Georgios Koumoutsakos verteidigt das Vorgehen seines Landes an der Grenze. epa/Dimitris Tosidis

Der griechische Vize-Migrationsminister Georgios Koumoutsakos hat das Vorgehen seines Landes gegenüber Migranten an der Grenze zur Türkei verteidigt. «Das, was wir erleben, ist eine Gefahr für unsere nationale Sicherheit und die der europäischen Grenzen», sagte Koumoutsakos der deutschen Zeitung «Welt am Sonntag».

«Wir mussten eine Balance finden zwischen internationalen Gesetzen und dem Schutz unserer Grenzen. Das ist ein schmaler Grat. Aber ich denke, es ist uns gelungen, eine angemessene Lösung zu finden», erklärte der griechische Regierungsvertreter weiter. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte am Samstag vergangener Woche die Grenzen seines Landes zur EU für Migranten für offen erklärt. Daraufhin hatten sich Tausende zur Grenze begeben. Griechenland drängte sie mit Härte zurück, was Menschenrechtler scharf kritisieren.

(SDA)

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