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«Genau darüber wird nun spekuliert»

Wie werden die Menschen in Brüssel mit dem Terror fertig? Warum nützten die vielen Razzien nichts? Dazu Brüssel-Korrespondent Stephan Israel.

Die belgische Verkehrsministerin Jacqueline Galant hat nach Vorwürfen an den Sicherheitsmassnahmen auf den Flughäfen ihren Rücktritt eingereicht. (15. April 2016)
Die belgische Verkehrsministerin Jacqueline Galant hat nach Vorwürfen an den Sicherheitsmassnahmen auf den Flughäfen ihren Rücktritt eingereicht. (15. April 2016)
AFP
In Belgien läuft die Suche nach Terroristen weiter: Belgische Polizisten bei einer Razzia im Brüsseler Stadtteil Etterbeek. (9. April 2016)
In Belgien läuft die Suche nach Terroristen weiter: Belgische Polizisten bei einer Razzia im Brüsseler Stadtteil Etterbeek. (9. April 2016)
Thierry Charlier, AFP
Ein belgischer Polizist nimmt einen Tatverdächtigen fest.
Ein belgischer Polizist nimmt einen Tatverdächtigen fest.
Keystone
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Flughäfen, Bahnhöfe und Metrostationen sind besonders exponierte Orte mit vielen Menschen. Damit sind sie potenzielle Ziele von Terroristen. Gibt es Hinweise, dass die Sicherheitsvorkehrungen beim Brüsseler Flughafen Zaventem und bei der U-Bahn-Station Maalbeek ungenügend gewesen sind? Die Terrorwarnstufe war bereits auf dem zweithöchsten Niveau 3. Das heisst: Es war mit einem Anschlag zu rechnen. Seit den Anschlägen in Paris vom November patrouillierten neben schwer bewaffneten Polizisten auch 300 Soldaten an neuralgischen Orten wie Bahnhöfen und gewissen Metrostationen. Absolute Sicherheit gibt es nicht, gerade in öffentlichen Verkehrsmitteln wie U-Bahnen. Aber wahrscheinlich wird man in Europa allgemein die Sicherheitsvorkehrungen überdenken müssen. So dürften Kontrollen und Metalldetektoren zum Beispiel schon am Eingang von Flughäfen oder auch von Metrostationen bald die Regel werden.

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