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Furcht und Ratlosigkeit in London

Das Nachtleben südlich der Themse kommt am späten Samstagabend jäh zum Stillstand. Wieder einmal ist England Ziel eines Terrorangriffs geworden.

Die Metropolitan Police London veröffentlicht Fotos: Der beim Attentat verwendete Lieferwagen.
Die Metropolitan Police London veröffentlicht Fotos: Der beim Attentat verwendete Lieferwagen.
Metropolitan Police London, Keystone
Die Attentäter hatten offenbar einen Plan B: Im Lieferwagen wurden 13 Weinflaschen mit brennbarer Flüssigkeit gefunden.
Die Attentäter hatten offenbar einen Plan B: Im Lieferwagen wurden 13 Weinflaschen mit brennbarer Flüssigkeit gefunden.
Metropolitan Police London, Keystone
Die Polizei sprach am Anfang von einem «grösseren Vorfall».
Die Polizei sprach am Anfang von einem «grösseren Vorfall».
Keystone
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«Das war wie ein Amoklauf.» In der BBC schildern Augenzeugen, wie kaltblütig und brutal drei Terroristen auf der London Bridge auf ihre Opfer losgingen. Erst fuhren die Männer mit einem Lieferwagen in eine Passantengruppe. Dann, so die Berichte, seien die Täter ausgestiegen und hätten bereits verletzte Menschen geschlagen und mit Messern attackiert. Danach seien sie zu Bars und Restaurants in der Umgebung gelaufen und hätten gerufen: «Dies ist für Allah».

Polizeisirenen ertönen, Rettungswagen fahren vorbei, Blaulicht blitzt überall. Am Strassenrand stehen ratlose Menschen, die nicht wissen, wo sie hingehen oder wie sie nach Hause kommen sollen – viele noch in schicker Abendkleidung. Niemand hier hat den oder die Vorfälle beobachtet. Viele Menschen am Strassenrand haben eben erst von den Ereignissen erfahren.

Dritter Anschlag seit März

Viele Passanten sind müde und verwirrt. Und sie erinnern sich daran, wie erst vor drei Monaten in London ein Attentäter auf der Westminster-Brücke beim Parlament in eine Menschenmenge fuhr. Fünf Menschen starben damals, der Attentäter wurde von der Polizei erschossen.

Noch frischer ist die Erinnerung an den Terroranschlag von Manchester am 22. Mai, als ein Selbstmordattentäter nach einem Konzert seine Bombe in einer Menschenmenge zündete und 22 Menschen mit in den Tod riss.

Hashem Abedi besorgte seinem Bruder und Attentäter Salaman Abedi den Sprengstoff: Eine Frau zündet eine Kerze für die Opfer des Attentats in Manchester an. (23. Mai 2017)
Hashem Abedi besorgte seinem Bruder und Attentäter Salaman Abedi den Sprengstoff: Eine Frau zündet eine Kerze für die Opfer des Attentats in Manchester an. (23. Mai 2017)
EPA/ANDY RAIN, Keystone
Von einer Überwachungskamera aufgenommen: Salman Abedi am Tag des Anschlags in Manchester. (22. Mai 2017)
Von einer Überwachungskamera aufgenommen: Salman Abedi am Tag des Anschlags in Manchester. (22. Mai 2017)
Greater Manchester Police, AFP
Polizei meldete zunächst einen «schwerwiegenden Vorfall» an einem Konzert von Ariana Grande. (Archivbild)
Polizei meldete zunächst einen «schwerwiegenden Vorfall» an einem Konzert von Ariana Grande. (Archivbild)
Chris Pizzello, Keystone
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SDA/roy

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