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«Salvini benimmt sich wie ein italienischer Putin»

Italiens bekannteste Journalistin Lilli Gruber ist überzeugt, dass demokratische Kräfte im Kampf gegen Populisten Siegeschancen besitzen.

Sandro Benini
«Einen Hafen für Rettungsschiffe zu schliessen – das darf man nicht tun»: Lilli Gruber. Foto: Paolo Tre (laif)
«Einen Hafen für Rettungsschiffe zu schliessen – das darf man nicht tun»: Lilli Gruber. Foto: Paolo Tre (laif)

Italien hat eine neue Regierung.Welches sind ihre grössten Herausforderungen?

Die neue Regierung aus dem Partito Democratico und den 5 Stelle ist seit gestern vereidigt. Das neue Kabinett braucht nun das Vertrauen des Parlaments, also der Kammer und des Senats, wo PD und 5 Stelle die Mehrheit haben. Es dürfte also keine Überraschungen geben. Dann muss die Regierung bis im Herbst das Haushaltsgesetz für 2020 verabschieden. Angesichts der hohen italienischen Verschuldung glaube ich nicht, dass es uns die EU erlauben wird, die 3-Prozent-Maastricht-Regel deutlich zu überschreiten. Es muss also gespart werden. Aber die ganz grosse Herausforderung ist eine andere.

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