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Für die CDU ist es eine Überlebensfrage

Der Schock von Thüringen mag für die bürgerlichen Parteien fürs Erste heilsam sein. Aber das Dilemma wird in Zukunft grösser, nicht kleiner.

Der Handschlag von Erfurt: AfD-Fraktionschef Björn Höcke (rechts) gratuliert Thomas Kemmerich (FDP) zur Wahl. Foto: Bodo Schackow (EPA)
Der Handschlag von Erfurt: AfD-Fraktionschef Björn Höcke (rechts) gratuliert Thomas Kemmerich (FDP) zur Wahl. Foto: Bodo Schackow (EPA)

War es ein lang vorbereiteter Plan? Lust an der Trickserei? Trotz oder Blindheit? So genau wird man vermutlich nie wissen, was FDP, CDU und Alternative für Deutschland (AfD) am Mittwoch in Thüringen in eine unerwartete Wählergemeinschaft verwandelt hat. Der Vertreter einer 5-Prozent-Partei fand sich danach plötzlich als Ministerpräsident wieder, obwohl FDP und CDU jede Kooperation mit der AfD zuvor ausgeschlossen hatten. Und die AfD des Neofaschisten Björn Höcke jubelte über die erste Regierung von «ihren Gnaden».

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