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Europas Rechte vereinigt sich

Die siegreichen Rechtsparteien Europas wollen sich zu einer eigenen Fraktion im EU-Parlament zusammenschliessen. Anführen soll den neuen Rechtsblock Marine Le Pen, Chefin des Front National.

Soll die neue Rechtsfraktion anführen: Marine Le Pen, Parteivorsitzende des Front National, hier bei ihrer Stimmabgabe an den Europawahlen. (25. Mai 2014)
Soll die neue Rechtsfraktion anführen: Marine Le Pen, Parteivorsitzende des Front National, hier bei ihrer Stimmabgabe an den Europawahlen. (25. Mai 2014)
Jacques Brinon, Keystone

Das EU-Parlament dürfte eine neue Rechtsfraktion erhalten: Aus EU-Kreisen in Brüssel hiess es, Marine Le Pen vom französischen Front National (FN) sei es gelungen, mit 43 Abgeordneten aus sieben Staaten eine Fraktion zu bilden.

Bei der Allianz aus rechtspopulistischen, rechtsextremen und europakritischen Parteien handelt es sich dem Vernehmen nach neben dem FN um Abgeordnete aus Österreich, Italien, Niederlande, Belgien, Litauen und Polen. Kommenden Freitag sollten die sieben Rechtsparteien in Brüssel zusammenkommen, um die letzten Formalitäten zu klären, hiess es.

Die grösste Partei der Rechtsfraktion ist der französische FN mit 24 Abgeordneten, gefolgt von der italienischen Lega Nord (5), der österreichischen FPÖ (4), der niederländischen PVV (4), der polnischen Neuen Rechten (4), sowie je einem Vertreter des belgischen Vlaams Belang und der litauischen Partei Ordnung und Justiz.

Um eine Fraktion im EU-Parlament zu bilden, braucht es mindestens 25 Abgeordnete aus sieben EU-Ländern.

SDA/thu

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