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Ein Mann, der sich selbst ein Rätsel war

Willy Brandt amtet von 1969 bis 1974 als deutscher Bundeskanzler. Sein innenpolitisches Motto lautet: «Mehr Demokratie wagen». In der Aussenpolitik setzt er auf «Wandel durch Annäherung» an die kommunistischen Staaten. Der charismatische Sozialdemokrat polarisiert, er wird bewundert und angefeindet. Im Leben von Brandt spiegelt sich die Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert.
Brandt, der eigentlich Herbert Ernst Karl Frahm heisst, flieht nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahr 1933 nach Norwegen. Später lebt der SPD-Aktivist in Schweden. Aus dem Exil leistet er Widerstand gegen das Nazi-Regime.
Nach langer, schwerer Krankheit stirbt Brandt am 8. Oktober 1992 in Unkel bei Bonn. Nach seinem Tod wird Brandt im Berliner Reichstagsgebäude mit einem feierlichen Staatsakt geehrt und anschliessend im Stadtteil Zehlendorf beigesetzt. Im Hintergrund oben rechts: Brandts Witwe Brigitte Seebacher.
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