Ein Gipfel macht noch kein gutes Wetter

Auf der UNO-Klimakonferenz in Bonn beraten seit Montag 27'000 Teilnehmer über die Rettung des Klimas. Obwohl auch in Europa die Veränderungen zu spüren sind, enttäuschen die Ergebnisse bisher.

Das Kohlekraftwerk Neurath in Deutschland: Umweltaktivisten haben gestern gegen den Kohleabbau demonstriert. Sie projizierten den Spruch «Kohle zerstört unsere Zukunft» in mehreren Sprachen auf die Kühltürme.

(Bild: Keystone)

Das Akkreditierungsbüro der 23. Klimakonferenz der UNO in Bonn verzeichnet 27'000 Anmeldungen. Das internationale Interesse an der Klimarettung der Welt ist ungebrochen gross, auch wenn das Echo in der internationalen Medienlandschaft zu wünschen übrig lässt. Der Zeitplan ­indes drängt, und zu Beginn der Konferenz in der schönen Stadt am Rhein gemachte Aussagen – ­erfolgversprechende, verbindliche und weitreichende Verträge seien wohl kaum zu erwarten – zeigen, wie realitätsfern wirtschaftlich und politisch Verantwortliche trotz aller Lippenbekenntnisse in Wirklichkeit sind.

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