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«Ein dramatischer Rückfall in den kalten Krieg»

Osteuropa-Korrespondent Bernhard Odehnal sieht im Verhalten Russlands eine Kampfansage an die westliche Welt.

Hunderte Soldaten marschierten auf der Krim auf: Truppen vor einem Grenzposten in Balaklawa. (1. März 2014)
Hunderte Soldaten marschierten auf der Krim auf: Truppen vor einem Grenzposten in Balaklawa. (1. März 2014)
Baz Ratner, Reuters
Nach wie vor wurde nicht offiziell bestätigt, dass es sich bei den Soldaten um russische Truppen handelt. Ihre Uniformen, Waffen und Fahrzeuge sind aber russischer Herkunft.
Nach wie vor wurde nicht offiziell bestätigt, dass es sich bei den Soldaten um russische Truppen handelt. Ihre Uniformen, Waffen und Fahrzeuge sind aber russischer Herkunft.
AP Photo/Andrew Lubimov
Dutzende Personen wurden bei den Ausschreitungen verletzt: Auch Schusswaffen sollen eingesetzt worden sein. (26. Februar 2014)
Dutzende Personen wurden bei den Ausschreitungen verletzt: Auch Schusswaffen sollen eingesetzt worden sein. (26. Februar 2014)
Reuters
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Wie verändert das russische Bekenntnis zum Militäreinsatz die Lage in der Ukraine?

Was wir ja zuerst gesehen haben, war eine Intervention russischer Truppen ohne eine eindeutige Deklaration, die den Flughafen Simferopol besetzt und Strassensperren in Sewastopol errichtet haben. Die erste russische Reaktion war, diese Truppen als unbekannte Freischärler zu bezeichnen – wenig glaubwürdig. Offensichtlich hat man sich nun von dieser These verabschiedet. Diese neue Stufe ist ein Spiel mit dem Feuer. Es droht nicht nur ein regionaler, sondern ein europaweiter Konflikt.

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