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Die Welt schaut heute nach Genf

Eskaliert die Lage in der Ostukraine? US-Aussenminister John Kerry, sein Amtskollege Sergei Lawrow und die Vertreter der EU und der Ukraine sitzen heute an einem Tisch.

Nach den Atomgesprächen mit dem Iran im November ist das Genfer Hotel Intercontinental erneut Ort eines Treffens von weltpolitischer Bedeutung. Diesmal geht es um die Krise in der Ukraine. Die Hektik bei den teilnehmenden UNO-Missionen in Genf ist vor den Gesprächen spürbar. Zum einen ist das Treffen erst vor einer Woche fixiert worden, zum ­andern weitete sich der Ukrainekonflikt wäh­rend dieser Zeit aus.

Offen war gestern, ob das Treffen nicht im letzten Moment abgesagt werden würde. Vor allem die Teilnahme des russischen Aussenministers Sergei Lawrow schien unsicher. Der ukrainische UNO-Botschafter Yurii Klymenko hatte am Dienstag Zweifel an Lawrows Erscheinen genährt. Er sagte: «Die Ukraine widersetzt sich derzeit Bemühungen aus Moskau, die Genfer Gespräche mit allen erdenklichen Vorwänden zu zerstören.» Gestern Nachmittag hiess es dann aber: «Lawrow reist nach Genf.» Sein amerikanischer Amtskollege John Kerry war am Abend bereits da.

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