Zum Hauptinhalt springen

Die Vorwürfe sind auf Miniformat geschrumpft

Die Staatsanwaltschaft wirft dem ehemaligen deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff Bestechlichkeit vor. Es geht aber nur noch um gerade einmal 400 Euro. Heute Montag will deshalb die Anklage Wulff einen Deal anbieten.

Christian Wulff kündigte im Januar 2012 seinen Rücktritt an. Mit dabei seine damalige Ehefrau Bettina. Foto: Reuters
Christian Wulff kündigte im Januar 2012 seinen Rücktritt an. Mit dabei seine damalige Ehefrau Bettina. Foto: Reuters

Man kann der Staatsanwaltschaft Hannover nicht vorwerfen, sie habe das ehemalige Staatsoberhaupt mit Samthandschuhen angefasst: Vier Staatsanwälte und eine 24-köpfige Ermittlungsgruppe des Landeskriminalamtes haben sich in den vergangenen gut zwölf Monaten in die Causa Wulff verbissen. Sie vernahmen fast 100 Zeugen, durchsuchten eine Million elektronische Dokumente und legten 380 Ordner mit Akten an.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.