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Die Russifizierung der Ukraine, zweiter Teil

Die ukrainische Zentralregierung droht die Kontrolle über Teile des Ostens zu verlieren: Drei Wochen nach dem Referendum auf der Krim haben prorussische Separatisten zur Abspaltung der Region Donezk aufgerufen.

Ein prorussischer ukrainischer Aktivist schwenkt beim Verwaltungsgebäude in Donezk eine russische Flagge. Foto: AP, Keystone
Ein prorussischer ukrainischer Aktivist schwenkt beim Verwaltungsgebäude in Donezk eine russische Flagge. Foto: AP, Keystone

Es wirkt, als würde ein Schauspiel ein zweites Mal aufgeführt, nur diesmal geht alles schneller. In der Nacht auf Montag hatten prorussische Kräfte das Gebäude der Gebietsverwaltung in Donezk besetzt, schon am nächsten Mittag verlas ein bärtiger Mann über Megafon die Unabhängigkeitserklärung einer «souveränen Volksrepublik», gleich im Anschluss erklärten die selbst ernannten Deputierten, wenn man ihnen nicht erlaube, ein Referendum durchzuführen, würden sie Russland um Beistand bitten. «Nur eine russische Friedenstruppe kann unsere Anliegen schützen», hiess es in einer Erklärung. In einem weiteren Beschluss erklärten sie die Absicht, der Russischen Föderation beizutreten. «Putin, hilf!», skandierten daraufhin Demonstranten.

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