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«Die Leute wollen kein Almosen»

Irland gilt als Vorzeigeland der Eurozone. Doch am unteren Rand der Gesellschaft ist vom Aufschwung nichts zu spüren. Ein Spaziergang durch den nördlichen Teil des Bezirks Dublin 1.

Dublin protestiert: Über 100'000 Iren gingen im November 2014  auf die Strasse, um ihrem Ärger über die Pläne der Regierung Luft zu machen.
Dublin protestiert: Über 100'000 Iren gingen im November 2014 auf die Strasse, um ihrem Ärger über die Pläne der Regierung Luft zu machen.
Keystone
«Ärmere haben nichts davon», sagt Gewerkschafter Dave Gibney.
«Ärmere haben nichts davon», sagt Gewerkschafter Dave Gibney.
zvg
«Aufschwung? Nicht bei uns», sagt Sozialarbeiterin Ciara Carty.
«Aufschwung? Nicht bei uns», sagt Sozialarbeiterin Ciara Carty.
zvg
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Dublin 1, am Nordufer des Liffey-Flusses: Um ein modernes Kongresszentrum scharen sich die Bürohäuser des irischen Finanzzentrums IFSC. Im Epizentrum des Bankencrashs auf der Insel arbeiten mittlerweile wieder mehr als 25'000 Menschen für Banken, Versicherungen und Vermögensverwalter. Deren Durchschnittseinkommen liegt bei 60'100 Euro, die positiven Wirtschaftsdaten sorgen für Optimismus. Die Mietpreise für Bürohäuser in der irischen Hauptstadt sind in die Höhe geschnellt.

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