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Die grosse Freiheit und gemischte Gefühle

Heute Sonntag vor einem Vierteljahrhundert fiel die Mauer, die Ost- von Westdeutschland trennte. In Bern lebende Ostdeutsche sagen, was ihnen bei diesem Jubiläum durch den Kopf geht.

Ein erstes Loch ist geschlagen. Ostdeutsche Soldaten blicken  am 9. November 1989 durch eine Öffnung,  die  in die Berliner Mauer gestemmt worden war. Als der Druck der Menge gefährlich wird, öffnet ein Grenzer um 23.30 Uhr den Übergang Bornholmer Strasse. Bis  kurz nach  Mitternacht wird die Öffnung aller Grenzübergänge erzwungen.
Ein erstes Loch ist geschlagen. Ostdeutsche Soldaten blicken am 9. November 1989 durch eine Öffnung, die in die Berliner Mauer gestemmt worden war. Als der Druck der Menge gefährlich wird, öffnet ein Grenzer um 23.30 Uhr den Übergang Bornholmer Strasse. Bis kurz nach Mitternacht wird die Öffnung aller Grenzübergänge erzwungen.
Keystone
Simone Hintermayr, Bankkauffrau, 45, Bern, stammt aus Berlin
Simone Hintermayr, Bankkauffrau, 45, Bern, stammt aus Berlin
zvg
Susanne Jokisch, Sachbearbeiterin  39, Bern, stammt aus Leipzig
Susanne Jokisch, Sachbearbeiterin 39, Bern, stammt aus Leipzig
zvg
Alexander Arndt, Freiberufler, 38,  Baden, stammt aus Cottbus
Alexander Arndt, Freiberufler, 38, Baden, stammt aus Cottbus
zvg
Uwe Brandt, Lehrer,  48 Jahre, Genf, stammt aus Leipzig
Uwe Brandt, Lehrer, 48 Jahre, Genf, stammt aus Leipzig
zvg
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Uwe Brandt, Lehrer, 48 Jahre, Genf, stammt aus Leipzig

«Mich erinnert dieser Tag stets an die Demonstrationen von Leipzig. 1989 habe ich dort studiert. Zu den führenden Oppositionellen gehörte ich nicht. Ich war einfach einer der Studenten, die damals die Nase voll hatten. Für mehr Freiheit ging ich auf die Strasse, wenn auch mit Angst.

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