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Die Geografie der Einbürgerungen in Europa

EU-weit stellen Marokkaner und Albaner die grössten Kontingente an Neubürgern in den Mitgliedsstaaten der Union. In der Schweiz dagegen erhalten relativ viele EU-Bürger den Pass.

In der Schweiz wurden 2015 gut 42'000 Personen eingebürgert. Nominal ist das ungefähr vergleichbar mit dem ­etwas bevölkerungsreicheren Schweden.
In der Schweiz wurden 2015 gut 42'000 Personen eingebürgert. Nominal ist das ungefähr vergleichbar mit dem ­etwas bevölkerungsreicheren Schweden.
Keystone

2015 erteilten die EU-Mitgliedsstaaten insgesamt über 840'000 Personen die Staatsangehörigkeit, bei rückläufiger Tendenz im Vergleich mit den beiden Vorjahren. 87 Prozent davon gingen an Staatsangehörige aus Nicht-EU-Ländern.

Überraschende und interessante Details dazu finden sich in einem kürzlich vom europäischen Statistikamt Eurostat veröffentlichten Bericht. So betrug etwa das Durchschnittsalter der Neubürger 32 Jahre. In absoluten Zahlen wurden 2015 in den EU-Ländern am meisten Marokkaner eingebürgert, nämlich 86'100, gefolgt von Albanern (48'400), Türken (35'000) und Indern (31'000).

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