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«Die Frage ist, ob die EU etwas für den Frieden gemacht hat»

Der Friedensnobelpreis geht an die EU. Pierre Brunner von der Basler World Peace Academy hat seine Zweifel, ob diese Vergabe Sinn macht.

Dem Anfang wohnte wenig Zauber inne, dafür viel bittere Ironie. Erst die verheerende Erfahrung zweier Weltkriege und der sich anbahnende Ost-West-Konflikt verhelfen der europäischen Idee 1957 zum Durchbruch: Riesenflagge in Barcelona. (9. Mai 2008)
Dem Anfang wohnte wenig Zauber inne, dafür viel bittere Ironie. Erst die verheerende Erfahrung zweier Weltkriege und der sich anbahnende Ost-West-Konflikt verhelfen der europäischen Idee 1957 zum Durchbruch: Riesenflagge in Barcelona. (9. Mai 2008)
Reuters
Vorläufer der EG: Der französische Aussenminister Robert Schuman unterzeichnet den Vertrag zur Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl. (1950)
Vorläufer der EG: Der französische Aussenminister Robert Schuman unterzeichnet den Vertrag zur Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl. (1950)
AFP
Angela Merkel an der deutschen Grenze zu Polen. (21. Dezember 2007)
Angela Merkel an der deutschen Grenze zu Polen. (21. Dezember 2007)
AFP
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Der Friedensnobelpreis 2012 geht an eine Staatengemeinschaft. Ist die EU ein gutes Beispiel für Frieden?

Die Idee des Friedensnobelpreises war ursprünglich, Personen auszuzeichnen, die sich aktiv für den internationalen Frieden und die Abrüstung einsetzen. Die Frage ist, ob das die EU tatsächlich gemacht hat. Auf diese Frage werden wir in nächster Zeit von vielen Personen unterschiedliche Meinungen lesen. Ich kann die Frage nicht beantworten.

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